Welche Vision hast du für deine Schultern und deinen Nacken? Keine Schmerzen, Entspannung, Lockerheit? Wir benötigen eine klare Vorstellung, was wir mit unserem Körper erzielen wollen. Mit Hilfe von Vorstellungsbildern können wir versuchen, den Schmerz in ein Wohlgefühl umzuwandeln. Durch sanfte Bewegungen in Verbindung mit der Vorstellung können Schmerzen und Verspannungen reduziert werden:
- Ein Wohlgefühl breitet sich in den Schultern aus, das Denken wird frei
- Die Muskeln arbeiten ausgeglichen, jede Muskelbewegung ist ein Genuss
- Zentrierte Kraft wohnt in den Schultern, die Gelenke sind frei, die Basis ist stabil
- Mein Körper und Geist fühlen sich beweglich und flexibel
- Ich habe viel Energie und Lebenslust
- Mein Kopf ist frei und gelöst
- Meine Atmung ist tief und entspannt
- Mein Aussehen ist frisch und gesund
- Die Organe haben genügend Platz und Beweglichkeit, um ihre Funktionen zu erfüllen
Wenn die obigen Aussagen ins Negative umgedreht werden, tönt es so:
- Mein Denken ist einengend
- Ich bewege mich zu wenig
- Meine Haltung und Koordination sind schlecht
- Ich fühle mich erschöpft, schlaff und träg
- Ich habe Schmerzen
- Ich bin unzufrieden in meiner Lebenssituation
- Ich habe Schmerzen in den Schultern
- Meine Atmung ist verkrampft
Rechtzeitig handeln und die Körpersignale ernst nehmen, gibt uns die Möglichkeit, aktiv zu werden und mit sanfter Bewegung und inneren Bildern zu arbeiten. Probier es immer wieder aus und wende das an, das dir am besten gefällt und wohl tut.
Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg sind die Eigenverantwortung und das Entwickeln unseres Körperbewusstseins. Die Wahrnehmung ist dabei unser Frühwarnsystem, wir spüren und korrigieren Probleme, bevor sie sich in eine fast unüberwindbare Woge verwandelt haben.
Quelle: Entspannte Schultern, gelöster Nacken, Eric Franklin